Projektplanungen mit Scholz Baukonzepte
Schulneubau im Massivholz
Scholz Baukonzepte hat dieses Schulprojekt aus der kommunalen Realität heraus entwickelt. Am Anfang stand nicht der Entwurf, sondern der intensive Dialog mit der Stadt, den zuständigen Stellen im Landratsamt, Statikern, Bauträgern, Lehrkräften und weiteren fachlich relevanten Beteiligten. Ziel war es, die pädagogischen Anforderungen, baurechtlichen Rahmenbedingungen, statischen Vorgaben, Fördermöglichkeiten, Kostenstruktur und langfristige Nutzung in ein belastbares Gesamtkonzept zu überführen.
Ein zentraler Befund aus dieser Analysephase war, dass der bestehende Altbau aus den 1960er Jahren trotz möglicher Förderkulissen wirtschaftlich nicht mehr tragfähig dargestellt werden kann. Insbesondere die strukturellen Defizite, energetischen Anforderungen und langfristigen Instandhaltungskosten führen zu einer Gesamtbelastung, die aus kommunaler Sicht nicht vertretbar ist. In der Gesamtbetrachtung zeigt sich, dass ein Neubau in moderner Massivholzbauweise selbst bei bewusstem Verzicht auf Fördermittel rund 15 Prozent unter den Kosten einer vollständigen Sanierung des Bestandsgebäudes liegt.
Aus vielen Einzelgesprächen entstand so Schritt für Schritt ein in sich geschlossenes Konzept für eine moderne Schule in Massivholzbauweise. Im Mittelpunkt standen Funktionalität, Nachhaltigkeit, kurze Entscheidungswege und vor allem eine belastbare wirtschaftliche Grundlage für die Kommune. Scholz Baukonzepte übernahm dabei die vorgelagerte Strukturierung: Bedarf klären, Interessen bündeln, Risiken früh erkennen und die Entscheidungsfähigkeit herstellen, auf deren Basis Planung, Bau und Finanzierung effizient umgesetzt werden können.
Der geplante Baubeginn ist für das Jahr 2027 vorgesehen und basiert auf einer realistisch abgestimmten Projekt- und Genehmigungsstruktur.
Senioren und Ärztehaus
Im Jahr 2025 wurde für eine Gemeinde im Raum Freiburg im Breisgau durch Scholz Baukonzepte eine strukturierte kommunale Vorprüfung und Entwicklungsperspektive erarbeitet. Ausgangspunkt war die isolierte Idee eines Ärztehauses. Im Rahmen der systematischen Analyse wurde jedoch erkannt, dass das eigentliche Potenzial deutlich darüber hinausgeht.
Durch die integrierte Betrachtung von Versorgung, Demografie, Flächenentwicklung und Ortsmitte entstand ein ganzheitliches Konzept mit Zentrumcharakter. Aus einem Einzelprojekt entwickelte sich ein umfassendes Infrastrukturvorhaben mit Hausarzt, Notarzt, Zahnarzt, Physiotherapie, Seniorentagespflege, Seniorenwohngemeinschaft, altersgerechtem Wohnen, Bürgersaal und öffentlicher Toilette, ergänzt durch einen Park der Generationen als verbindendes Element.
Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen. Die bauliche Umsetzung erfolgt durch die VIDA WORLD in Massivholzbauweise.
Leistungsbeitrag Scholz Baukonzepte
Scholz Baukonzepte hat in diesem Projekt nicht gebaut, sondern die entscheidende Grundlage geschaffen. Der Mehrwert liegt in der vorgelagerten strategischen Arbeit:
Identifikation des tatsächlichen kommunalen Bedarfs über die ursprüngliche Projektidee hinaus
Strukturierung eines zukunftsfähigen Gesamtkonzepts statt einer Einzellösung
Zusammenführung von medizinischer Versorgung, Pflege, Wohnen und öffentlicher Nutzung
Ableitung eines wirtschaftlich tragfähigen Nutzungsmixes
Schaffung einer belastbaren Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Gemeinderat
Damit wurde aus einer Einzelmaßnahme ein skalierbares, wirtschaftlich sinnvolles und politisch tragfähiges Gesamtprojekt entwickelt.
Mehrwert für die Kommune
Der konkrete Nutzen für die Gemeinde ist substanziell und langfristig wirksam.
Erstens wird die medizinische Versorgung nachhaltig gesichert. Statt punktueller Lösungen entsteht ein integrierter Versorgungsstandort mit hoher Attraktivität für Ärzte und Betreiber.
Zweitens wird der demografische Wandel aktiv gestaltet. Altersgerechtes Wohnen, Pflegeangebote und soziale Infrastruktur werden gebündelt und schaffen Versorgungssicherheit für eine älter werdende Bevölkerung.
Drittens entsteht ein neuer Ortsmittelpunkt mit echter Aufenthaltsqualität. Bürgersaal, Park der Generationen und öffentliche Angebote stärken das soziale Leben und die Identifikation der Bürger mit ihrem Ort.
Viertens wird die Flächennutzung optimiert. Durch die Bündelung verschiedener Funktionen an einem Standort werden Flächen effizient genutzt und Zersiedelung vermieden.
Fünftens wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit deutlich erhöht. Der Nutzungsmix ermöglicht stabile Einnahmestrukturen und reduziert das Risiko einseitiger Abhängigkeiten.
Sechstens wird die Gemeinde organisatorisch entlastet. Durch die strukturierte Vorarbeit erhält sie eine klare Entscheidungsgrundlage und vermeidet Fehlentwicklungen in frühen Projektphasen.
Neubau Kita 4 Gruppen
In Südbaden realisiert Scholz Capital Holding für eine Kommune den Neubau eines modernen Kindergartens mit drei Ü3-Gruppen und einer U3-Gruppe unter herausfordernden finanziellen Rahmenbedingungen.
Trotz angespanntem Haushalt ist es gelungen, eine tragfähige und sofort umsetzbare Lösung zu entwickeln: Die Scholz Capital Holding hat gezielt mehrere Investoren zusammengeführt, die das Projekt vollständig umsetzen und langfristig an die Kommune vermieten. Durch die Teilung und den Verkauf des Grundstücks an die Investoren konnte die Gemeinde ihre Liquidität vollständig erhalten und musste keine neuen Schulden aufnehmen.
Gleichzeitig bleibt die Kommune flexibel. In definierten Intervallen besteht die Möglichkeit, den Kindergarten zu übernehmen und in den eigenen Bestand zu überführen. Damit verbindet das Modell maximale finanzielle Entlastung mit langfristiger strategischer Handlungsfähigkeit.
Für die Investoren entsteht ein nachhaltiges Engagement mit hoher Sicherheit und stabilen Rahmenbedingungen.
Der Kindergarten wird nach dem bewährten Konzept der VIDA WORLD in ökologischer Massivholzbauweise realisiert. Die Bauzeit beträgt lediglich sechs Monate, der Baustart ist für 2026 vorgesehen.
Dieses Projekt steht exemplarisch für den Ansatz der Scholz Capital Holding: wirtschaftlich durchdachte, schnell umsetzbare und langfristig tragfähige Lösungen für Kommunen.
Planung Ersatzneubau Hallenbad
Scholz Baukonzepte hat die Stadt in einer frühen Phase der Hallenbadplanung strategisch begleitet und die Grundlage für eine belastbare Grundsatzentscheidung geschaffen. Im Mittelpunkt stand nicht die Planung eines Freizeitbades, sondern die klare Definition eines wirtschaftlich beherrschbaren Schul-, Vereins- und Bürgerhallenbads als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge.
Durch eine strukturierte Bedarfsanalyse und die gezielte Einbindung von Verwaltung, Nutzern und Entscheidungsträgern wurde das Projekt konsequent auf Funktionalität, Betriebssicherheit und langfristige Finanzierbarkeit ausgerichtet. Gleichzeitig wurde die klassische Förderlogik kritisch hinterfragt und durch eine belastbare 30-Jahres-Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ersetzt.
Ein zentraler Bestandteil der Leistung war die transparente Gegenüberstellung von Sanierung und Ersatzneubau. Die Sanierung zeigt sich in der Anfangsfinanzierung günstiger, insbesondere durch Fördermittel, mit einem kommunalen Finanzierungsanteil von rund 16,0 Mio. Euro. Der Ersatzneubau in VIDA Massivholzbauweise erfordert dagegen zunächst einen höheren Mitteleinsatz von rund 25,5 Mio. Euro.
In der langfristigen Betrachtung dreht sich dieses Bild jedoch. Über 30 Jahre ergibt sich für die Sanierung eine wirtschaftliche Nettobelastung von rund 69,1 Mio. Euro, während der Ersatzneubau bei rund 66,7 Mio. Euro liegt. Der Neubau ist damit trotz höherer Anfangsinvestition wirtschaftlich robuster. Gleichzeitig reduziert er technische Risiken, verbessert die Planbarkeit und sichert einen deutlich höheren Restwert.
Besonders relevant ist der geringe Kipppunkt: Bereits moderate Kostensteigerungen in der Sanierung oder leicht erhöhte Betriebs- und Instandhaltungskosten führen dazu, dass der Neubau klar wirtschaftlich überlegen ist. Genau dieses Risiko ist bei Bestandsbauten im Bäderbereich erfahrungsgemäß realistisch.
Das Ergebnis ist ein klar definiertes, kompaktes Hallenbadkonzept ohne kostentreibende Überangebote, das die Anforderungen von Schule, Vereinen und Bürgerschaft erfüllt und gleichzeitig langfristig wirtschaftlich tragfähig ist.
Scholz Baukonzepte schafft damit die notwendige Entscheidungsfähigkeit, bevor Investitionen ausgelöst werden.
Rettungszentrum
Das geplante Rettungszentrum im Norden Baden-Württembergs ist ein integriertes Infrastrukturprojekt, das weit über die reine Errichtung eines Einsatzgebäudes hinausgeht. Es vereint zwei bislang getrennte Einheiten aus unterschiedlichen Ortsteilen in einem zentralen, leistungsfähigen Standort und schafft damit eine nachhaltige Optimierung der kommunalen Einsatzstruktur.
Die bauliche Umsetzung erfolgt konsequent in ökologischer Massivholzbauweise und berücksichtigt gleichzeitig die anspruchsvollen Rahmenbedingungen des Standorts. Die geringe Tragfähigkeit des Baugrunds sowie die begrenzte Grundstücksfläche erforderten eine besonders effiziente und ressourcenschonende Planung. Diese Anforderungen wurden durch ein durchdachtes Flächenkonzept und eine angepasste Bauweise wirtschaftlich und technisch sauber gelöst.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts lag in der frühzeitigen und transparenten Einbindung der Nachbarschaft. Insbesondere die zu erwartenden nächtlichen Alarmfahrten führten initial zu erheblichen Bedenken. Durch intensive Gespräche, offene Kommunikation und nachvollziehbare Lösungsansätze konnten diese Vorbehalte nachhaltig ausgeräumt und eine breite Akzeptanz geschaffen werden.
Strategisch entscheidend ist die damit verbundene Neuordnung kommunaler Flächen. Durch die Zusammenlegung der bisherigen Standorte werden bestehende Feuerwehrgebäude frei, die einer neuen Nutzung zugeführt werden. Konkret entsteht auf einem dieser Grundstücke ein Seniorenzentrum und adressiert damit unmittelbar den steigenden Bedarf im Bereich der sozialen Infrastruktur. Das zweite Grundstück wird veräußert, wodurch ein wesentlicher Teil der Finanzierung des neuen Rettungszentrums wirtschaftlich abgesichert wird.
Damit ist das Projekt nicht nur ein Beispiel moderner, nachhaltiger Bauweise, sondern vor allem ein belastbares Modell für intelligente kommunale Entwicklung. Es zeigt, wie durch strukturierte Planung, klare Kommunikation und wirtschaftliches Denken mehrere kommunale Herausforderungen gleichzeitig gelöst werden können.
VIDA LOUNGE
In vielen Orten gibt es kaum noch Gastronomie. Gasthäuser schließen, Treffpunkte verschwinden und damit oft auch ein wichtiges Stück Lebensqualität. Genau aus diesem Bedarf heraus wurde die VIDA LOUNGE entwickelt.
Die VIDA LOUNGE ist ein hochwertiger Begegnungsort für Kommunen, Quartiere und öffentliche Räume. Sie schafft einen Platz zum Verweilen, Austauschen und Ankommen und bringt wieder Leben in Ortsmitten und soziale Treffpunkte. Dabei ist sie bewusst so gedacht, dass sie nicht nur für sich allein funktioniert, sondern ideal mit weiteren kommunalen Bausteinen kombiniert werden kann.
Besonders sinnvoll ist die Verbindung mit einem Dorfladen, einer öffentlichen Toilette oder der VIDA Rettungsbox. Alle diese Lösungen sind kompatibel, architektonisch aufeinander abgestimmt und können zu einem ganzheitlichen Versorgungs- und Begegnungsstandort zusammengeführt werden.
Gebaut werden diese Bausteine hochwertig und nachhaltig in Massivholzbauweise. So entsteht nicht nur ein funktionaler Ort, sondern ein starker architektonischer Beitrag für die Gemeinde: langlebig, flexibel, wertig und mit klarer kommunaler Ausstrahlung.
Die VIDA LOUNGE ist damit weit mehr als ein Gebäude. Sie ist eine moderne Antwort auf den Verlust klassischer Treffpunkte und ein neuer Mittelpunkt für Gemeinschaft, Versorgung und Aufenthaltsqualität.
Hotelneubau 112 Betten
Das VIDA Hotel ist als integriertes Gesamtprojekt konzipiert und vereint drei Funktionen in einem wirtschaftlich durchdachten Ansatz: Hotelbetrieb, kommunales Musterzentrum und Firmensitz der VIDA WORLD. Ziel ist es, durch diese bewusste Kombination eine dauerhafte Auslastung sicherzustellen, Synergien zu heben und Leerstand strukturell auszuschließen.
Grundlage des Projekts ist eine vollständig eigenständig entwickelte Projektstruktur. Dazu zählen die Entwicklung eines kompletten Baugebiets, eine fundierte Standort- und SWOT Analyse, die systematische Prüfung möglicher Förderkulissen sowie eine belastbare vorläufige Kostenermittlung. Die Raumplanung und Grundrissgestaltung wurden gemeinsam mit erfahrenen Gastronomen und Hoteliers erarbeitet, wodurch ein realitätsnahes und betriebswirtschaftlich tragfähiges Nutzungskonzept entstanden ist. Flächenplanung und Rettungskonzept sind von Beginn an integraler Bestandteil der Gesamtentwicklung.
Das Gebäude wird konsequent in ökologischer Massivholzbauweise umgesetzt und dient damit zugleich als realer Demonstrationsstandort für nachhaltige kommunale Bauprojekte. Besucher, Entscheidungsträger und Investoren erleben hier nicht nur Konzepte, sondern deren konkrete Umsetzung im laufenden Betrieb.
Strategisch ist das VIDA Hotel kein klassisches Einzelobjekt, sondern ein skalierbares Referenzmodell. Es zeigt, wie kommunale Anforderungen, wirtschaftlicher Betrieb und nachhaltige Bauweise in einem integrierten Ansatz zusammengeführt werden können und schafft damit eine belastbare Grundlage für die Übertragung auf weitere Standorte.
Der Baustart ist für das Jahr 2028 geplant und markiert den Übergang von der konzeptionellen Entwicklung in die konkrete Realisierung dieses Leuchtturmprojekts.
VIDA-PARK
Der VIDA-PARK ist eine ganzheitliche Projektentwicklung der Scholz Capital Holding GmbH, die gemeinsam mit der VIDA WORLD konzipiert, strukturiert und zur Umsetzungsreife geführt wird. Beide Einheiten greifen dabei ineinander wie ein integriertes System aus strategischer Flächenentwicklung, wirtschaftlicher Projektsteuerung und baulicher Umsetzungskompetenz.
Der entscheidende Durchbruch liegt in der konsequent ganzheitlichen Betrachtung. Der VIDA-PARK ist nicht als klassisches Bauprojekt gedacht, sondern als strukturierte Antwort auf mehrere kommunale Problemfelder gleichzeitig. Flächenentwicklung, soziale Infrastruktur, Wohnraum, Pflegeangebote und Aufenthaltsqualität werden in einem abgestimmten Gesamtkonzept gebündelt. Genau darin liegt der wirtschaftliche und politische Hebel.
Für die Kommune entsteht ein klarer Mehrwert. Sie erhält keine isolierte Einzelmaßnahme, sondern eine funktionierende Mitte mit langfristiger Stabilität. Investitionen werden zielgerichtet eingesetzt, Folgekosten reduziert und gleichzeitig die Attraktivität des Standorts nachhaltig gesteigert. Der VIDA-PARK wirkt damit als aktives Steuerungsinstrument kommunaler Entwicklung und nicht als reiner Kostenfaktor.
Für Investoren ergibt sich ein strukturiertes, risikooptimiertes Produkt. Die Kombination aus betreuten Wohnformen, klassischem Wohnraum und ergänzenden Nutzungen schafft eine belastbare Nachfragebasis. Die Diversifikation innerhalb eines Projekts reduziert Leerstandsrisiken signifikant und ermöglicht stabile, langfristige Cashflows. Gleichzeitig sorgt die klare Konzeption für eine hohe Marktgängigkeit.
Für Nutzer entsteht ein echter Mehrwert im Alltag. Wohnen, Versorgung und soziale Teilhabe werden räumlich und funktional zusammengeführt. Kurze Wege, barrierefreie Strukturen und ein aktives Umfeld schaffen Lebensqualität, die weit über klassischen Wohnungsbau hinausgeht.
Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die Marktrelevanz deutlich. Seit Januar 2026 plant die VIDA WORLD nicht weniger als 11 VIDA-PARK Projekte in unterschiedlichen Regionen. Diese Dynamik ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines klar erkannten Bedarfs auf kommunaler Ebene. Der Markt reagiert auf ein Modell, das wirtschaftlich tragfähig, politisch vermittelbar und operativ umsetzbar ist.
Gleichzeitig ergibt sich daraus eine klare strategische Herausforderung. Skalierung erfordert konsequente Standardisierung in Planung, Prozessen und Partnerstrukturen. Nur wenn diese Disziplin gehalten wird, lässt sich die aktuelle Dynamik in nachhaltigen Markterfolg überführen.
Der VIDA-PARK ist damit kein Einzelprojekt, sondern der Aufbau einer neuen Assetklasse im kommunalen Umfeld. Ein Modell, das strukturiert entwickelt, wirtschaftlich gedacht und konsequent auf Umsetzung ausgelegt ist.
VIDA-BOX 1.12
Die VIDA Rettungsbox ist ein vollständig standardisiertes Infrastrukturprodukt der VIDA WORLD zur Sicherstellung einer niedrigschwelligen medizinischen Erstversorgung, insbesondere in kleineren Kommunen und im ländlichen Raum. Im Gegensatz zu klassischen Bauprojekten handelt es sich nicht um eine individuelle Planung, sondern um ein sofort einsetzbares, serienmäßig gefertigtes System.
Entwickelt und koordiniert wird die VIDA Rettungsbox durch die Scholz Capital Holding. Ausgangspunkt war die konsequente Auseinandersetzung mit den realen Herausforderungen in den Kommunen. Die Lösung ist nicht am Reißbrett entstanden, sondern aus der praktischen Erfahrung heraus, die tatsächlichen Bedarfe vor Ort zu verstehen und ernst zu nehmen.
Das Modul wird in Massivholzbauweise vollständig vorproduziert, angeliefert und vor Ort innerhalb kürzester Zeit positioniert. Eine klassische Bauphase entfällt. Die Aufstellung erfolgt ohne dauerhafte Bodenverbindung, wodurch sich Genehmigungsaufwand und Umsetzungszeit deutlich reduzieren und gleichzeitig eine flexible Versetzbarkeit erhalten bleibt.
Die VIDA Rettungsbox folgt einem klar definierten, unveränderlichen Produktstandard. Der Innenraum ist funktional gegliedert und konsequent auf kurzfristige medizinische Erstversorgung ausgelegt. Eine Nutzung als Aufenthalts- oder Dauerarbeitsraum ist bewusst nicht vorgesehen, was zusätzliche genehmigungsrechtliche Vorteile schafft.
Strategisch schafft die Rettungsbox einen direkten Zugang zur medizinischen Grundversorgung vor Ort. Sie ermöglicht es, einfache und akute Fälle frühzeitig zu behandeln und damit Versorgungslücken gezielt zu schließen. Gleichzeitig leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Notaufnahmen, indem nicht zwingend behandlungsbedürftige Fälle aus dem Krankenhaus herausgehalten werden.
Als Teil einer modernen kommunalen Infrastruktur wirkt die VIDA Rettungsbox als dezentraler Versorgungsbaustein. Sie ergänzt bestehende Strukturen, stärkt die medizinische Präsenz vor Ort und kann in Kombination mit weiteren Modulen zu einem funktionalen Versorgungscluster weiterentwickelt werden.
Die VIDA Rettungsbox ist damit kein klassisches Bauprojekt, sondern ein skalierbares, sofort verfügbares Produkt zur Stärkung der medizinischen Versorgung mit klarer Struktur, hoher Umsetzungsgeschwindigkeit und nachhaltiger Wirkung für die Kommune.
Planung Ersatzneubau Sportheim
Das neue Sportheim ist als multifunktionales Vereins- und Begegnungszentrum konzipiert und vereint sportliche, gastronomische und soziale Nutzungen in einem wirtschaftlich tragfähigen Gesamtkonzept. Die besondere Herausforderung lag in der Vielzahl unterschiedlicher Interessenslagen innerhalb des Vereins. Verschiedene Abteilungen mit eigenen Anforderungen und Nutzungsbedarfen mussten in eine gemeinsame, funktionierende Struktur überführt werden.
Zusätzlich wurde das Projekt durch hohe Anforderungen im Bereich Naturschutz und Barrierefreiheit geprägt. Diese Rahmenbedingungen wurden nicht isoliert betrachtet, sondern von Beginn an integrativ in die Planung aufgenommen. Themen wie HACCP, barrierefreie Erschließung und wirtschaftliche Betriebsfähigkeit wurden frühzeitig miteinander verzahnt und konsequent umgesetzt.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die starke Einbindung regionaler Sponsoren sowie die breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Dadurch konnte nicht nur die Finanzierung gestärkt, sondern auch eine hohe Identifikation mit dem Projekt geschaffen werden.
Besonders hervorzuheben ist die von Beginn an strategisch entwickelte Dachterrasse. Sie ermöglicht dem künftigen Pächter der Gastronomie ein eigenständiges und attraktives Angebot mit zusätzlichem Ertragspotenzial und schafft gleichzeitig einen hochwertigen Aufenthaltsbereich für Besucher und Mitglieder.
Der Abriss des bestehenden Gebäudes ist für das Jahr 2028 vorgesehen. Die anschließende Bauzeit ist mit lediglich elf Monaten angesetzt und unterstreicht den klar strukturierten und effizient geplanten Projektablauf.
Insgesamt entsteht ein Vorzeigeobjekt, das zeigt, wie komplexe Anforderungen, unterschiedliche Interessenlagen und regulatorische Vorgaben in einem funktionierenden und wirtschaftlich nachhaltigen Konzept zusammengeführt werden können.
Innerörtliche Nachverdichtung
Im Herzen eines Ortsteils mit rund 2.800 Einwohnern ist es gelungen, aus einer zunächst schwierigen Ausgangssituation ein zukunftsweisendes Gesamtprojekt zu entwickeln.
Ausgangspunkt war ein teilweise zerfallenes Bestandsgebäude, das mangels Erbfolge in das Eigentum der Kommune überging. Die umliegenden Flächen waren stark fragmentiert, mit unterschiedlichen Eigentümern und einer komplexen Erbengemeinschaft. Eine klassische Entwicklung war unter diesen Voraussetzungen praktisch ausgeschlossen.
Durch ein strukturiertes, zugleich sehr sensibles Vorgehen konnte Scholz Baukonzepte die unterschiedlichen Interessen zusammenführen. Über gezielte Grundstückstausche und ergänzende Ankäufe wurde Schritt für Schritt eine zusammenhängende, entwicklungsfähige Fläche im Zentrum des Ortes geschaffen. Damit entstand erstmals die Grundlage für eine ganzheitliche Neuordnung.
Auf dieser Basis wird nun ein integriertes Quartier realisiert, das mehrere zentrale Bedürfnisse der Kommune vereint. Geplant sind eine moderne Seniorenwohnanlage, familiengerechter Wohnraum sowie eine leistungsfähige Pflegeeinrichtung. Ergänzt wird das Konzept durch ein neues Dorfzentrum, einen Park der Generationen als sozialer Begegnungsraum sowie die VIDA LOUNGE als verbindendes Element für Versorgung und Austausch.
Das Projekt steht exemplarisch für die Stärke der Scholz Capital Holding, selbst in komplexen Eigentumsstrukturen tragfähige Lösungen zu entwickeln und daraus nachhaltige, identitätsstiftende Ortskerne zu schaffen.
VIDA VILLAGE
VIDA VILLAGE ist ein hochwertiges Wohnkonzept für ältere Menschen, die selbstbestimmt, komfortabel und sicher leben möchten, ohne auf Lebensqualität, Gemeinschaft und Service verzichten zu müssen. Im Mittelpunkt steht kein klassisches Pflegeheim, sondern ein attraktiver Wohnpark mit altersgerechten Häusern, großzügigen Außenbereichen und optional buchbaren Dienstleistungen.
Typisch ist ein hochwertiges Haus mit zwei Etagen und drei Wohnungen. Zwei Wohnungen sind barrierefrei ausgelegt. Die Erdgeschosswohnung erhält eine Gartenterrasse, die Wohnung im Obergeschoss eine große Dachterrasse. Dadurch entsteht ein Wohnangebot, das nicht nach institutioneller Versorgung aussieht, sondern nach gehobenem Wohnen mit Zukunftssicherheit.
Ergänzt wird VIDA VILLAGE je nach Standort durch gemeinschaftliche Angebote wie Pickleball, Boule, Tischtennis, seniorengerechte Fitnessbereiche, Poolanlage, Tanzabende, eine VIDA LOUNGE oder ein Restaurant. Zusätzlich können Leistungen wie Haushaltshilfe, Gartenpflege, Fensterreinigung oder pflegerische Unterstützung über Partner angeboten werden. Die Bewohner behalten ihre Eigenständigkeit, erhalten aber Zugriff auf Service, Sicherheit und Gemeinschaft.
Strategisch ist VIDA VILLAGE besonders stark für Gemeinden, die älteren Bürgern ein attraktives Angebot im Ort machen möchten. Es verhindert Abwanderung im Alter, stärkt die örtliche Infrastruktur und schafft ein hochwertiges, generationenverträgliches Wohnumfeld. Entscheidend ist die klare Abgrenzung: VIDA VILLAGE ist kein allgemeiner gemischter Wohnpark wie der VIDA-PARK, sondern ein exklusiv altersgerechtes Wohnkonzept auf hohem Niveau.